Walter SCHICHO
Institut für Afrikawissenschaften
der Universität Wien
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privat:
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CURRICULUM VITAE

Dr.phil., Univ.Prof. für Afrikanistik i. R
.
geboren am 01.01.1945 in Deutsch Beneschau, Tschechien
Österreichischer Staatsbürger seit 1951
1951 -1963 Volksschule und Gymnasium in Wien und Hollabrunn
Juni 1963 Matura am BG Wien IX

1963 - 1971 Studium an der philosophischen Fakultät der Universität Wien: Völkerkunde,
Afrikanistik, Musikethnologie, Entdeckungsgeschichte, Logistik und Philosophie.
Juni 1971 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Wien in den Fächern Völkerkunde
und Afrikanistik.

1972 - 1982  Assistent am Institut für Ägyptologie und Afrikanistik.
1982 Habilitation für Afrikanistik an der Universität Wien.
1982 - 2000 Oberassistent / Assistenzprofessor / / ao. Prof. am Institut für Afrikanistik der Universität Wien.
2000 - 2010 Universitätsprofessor für Afrikanistik mit dem Schwerpunkt afrikanische Geschichte
30. Oktober 2010 Übertritt in den Ruhestand

 

Wissenschaftliche Projekte:

1993 - 1995: Leitung des Forschungsprojektes "Kommunikation und Entwicklung. Entwicklungsrelevante Kommunikation in nationalen und bilateralen Netzwerken"
(Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung, Wien)

1995-2010 Vorsitzender der Senatskommission bzw. Leiter des Projekts „Internationale
Entwicklung“ der Universität Wien

1996 - 1999: Leitung des Forschungsprojektes "Kommunikation und Beratung. Kommunikations-
und Organisationsberatung in der Entwicklungszusammenarbeit“
(Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung, Wien)

2007 – 2011: Leitung des Projekts „Sprachmittlung bei Gericht und Behörden: Der Einsatz
von Sprachkundigen als sprachliche und kulturelle MediatorInnen in Verfahren
in Österreich (Hochschuljubiläumsstiftung, Nationalbank)

2009 – 2012: Leitung des Projekts „Colonial Concepts of Development“ (FWF)

2011 – 2014: gem. mit B. Busch Leitung des Projekts „PluS. Plurilingual Speakers in
Unilingual Environments. Migrants from African Countries in Vienna: Language
Practices and Institutional Communication” (WWTF)

2013 - 2017: ArchE: Digitales Archiv der österreichischen Entwicklungshilfe / EZA. Forschungsseminar der Internationalen Entwicklung gemeinsam mit Chr. Gütermann, A. Mair und H. Spirik.


2000 – 2010: Mitglied des Beirats für Entwicklungspolitik am BMfAA

Forschungsaufenthalte in Afrika:

1969/70 15-monatiger Forschungsaufenthalt bei den Kabiye und Solla der Bezirke Lama-
Kara und Pagouda, Nord-Togo. Aufnahmen zu: Architektur und Siedlungsstruktur,
Handwerk, Entwicklungsfragen, Linguistik, Märchen und Musik.

Februar - März 1973 und
August 1973 - März 1974: Durchführung einer linguistischen Feldforschung in Lubumbashi/
Dem. Rep. Kongo (Zaire). Aufnahmen zu: Swahili als Medium der Alltagskommunikation,
Hörspiele und Fernsehspiele der Gruppe Mufwankolo, Tests zur
Sprachbeschreibung, Swahili-Lieder.
Mitglied des "Centre de Linguistique Théorique et Appliquée" und
Maître de conférence an der Nationalen Universität von Zaire (UNAZA): Lehrveranstaltungen
in Ethnolinguistik / Soziolinguistik.

Jänner - März 1977 Teilnahme an einem Sprachkurs für Swahili am Language Center in
Kipalapala, Tanzania; Textaufnahmen für einen Sprachkurs des Swahili; Forschungsbericht
über Lubumbashi-Swahili am Institute of Kiswahili Research,
Universität Dar es Salaam.

Juni - September 1979 Visiting Research Fellow am Institute of Kiswahili Research, Dar
es Salaam: Untersuchungen zur Syntax des Standardswahili, Überprüfung und
Erweiterung der Kursunterlagen zu "Kiswahili cha Kisasa", der Lehrbücher für
den Unterricht am Institut für Afrikanistik, Wien.

Jänner - März 1995 Tanzania / Zanzibar und Musoma, im Rahmen der Forschungsarbeiten
zum FWF Projekt „Kommunikation und Entwicklung“

Juli - August 1998 Burkina Faso / Ouagadougou und Ouahigouya (Yatenga), im Rahmen
der Forschungsarbeiten zum FWF Projekt „Kommunikation und Beratung“

Lehre:

Universität Wien:

Lehrbeauftragter für Swahili seit WS 78/79
Lehrbeauftragter für "Afrikanische Länderkunde" seit WS 81/82
Seit der Habilitation Lehrveranstaltungen zu „Angewandte afrikanischer Linguistik“,
„Afrikanische Zeitgeschichte“, „Afrikanische Literatur“, „Entwicklungsforschung“
und „Aussereuropäische Geschichte“
Seit der Pensionierung Lehre als „Privatdozent“: Internationale Entwicklung (Masterkurs,
Forschungsseminar Geschichte der österr. Entwicklungshilfe/EZA), Master
Human Rights (Right to Development, Rights based Development)

Extern:

August 1973 - März 1974: Maître de conférence an der Nationalen Universität von Zaire
(UNAZA): Lehrveranstaltungen in Ethnolinguistik / Soziolinguistik.
WS 1984/85 bis SS 1993 Technische Universität Wien: Interdisziplinäre Ringvorlesung
"Grundlagen der Entwicklungspolitik"
SS 87 Universität Salzburg: Proseminar. Afrikanische Entwicklungsprobleme in historischer
Sicht.


Wien, im Jänner 2017